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Foto: hsd

Vorstände GOK+LVK 16.10.2014

Gemeinsame Vorstandssitzung der Gruppenvorstände

Erstmals trafen sich die Vorstände der beiden Synodalgruppen am 16.10.2014 zu einer zweieinhalbstündigen gemeinsamen Sitzung, um wichtige Fragen, mit denen sich die Landessynode in nächster Zeit zu befassen hat, „interfraktionell“ abzustimmen. Am Ende des Gesprächs wurde die gemeinsame Sitzung von beiden Seiten begrüßt und verabredet, dieses anlassbezogen fortzusetzen.

Bei dem ersten Treffen ging es in erster Linie um folgende Themen:
   
  • Wahlen zu den Obersynoden
  • Verfassung der Landeskirche – Beratungsgegenstände und Beratungsverfahren 
  • Vorausblick auf die Novembersynode (u.a. Besuch des Niedersächsischen Ministerpräsidenten)
  • Doppelhaushalt 2015/2016

 

Wahlen zu den Obersynoden

Beide Vorstände stimmten überein, in den beiden Synodalgruppen folgende Eckpunkte als Entscheidungsgrundlage für die Wahlen vorzuschlagen:

  1. Die Aufteilung der 10 Sitze für die EKD-Synode unter den beiden Gruppen erfolgt im Verhältnis 1:1 (5 GOK und 5 LVK); der eine Sitz für die VELKD-Synode geht an die LVK.
  2. Die GOK berücksichtigt bei ihren Wahlen die Interessen der Landesuperintendenten und der Jugenddelegierten, die LVK die Interessen des Landeskirchenamts.
  3. Beide Gruppen achten bei den Wahlen darauf, dass mindestens vier Ordinierte gewählt werden und das Geschlechterverhältnis angemessen berücksichtigt wird.

Verfassung der Landeskirche

Der Vorschlag des Schwerpunkteausschusses, über die Landessynode eine Arbeitsgruppe einzusetzen, in der die Synode selbst, der Landessynodal- ausschuss, das Landeskirchenamt, der Kirchensenat und der Bischofsrat mitwirken, wird von beiden Gruppenvorständen unterstützt. Diese Arbeitsgruppe soll die Sachverhalte und Fragestellungen identifizieren, die im Zusammenhang mit einer Verfassungsdiskussion zu bearbeiten und ggf. einer Lösung zuzuführen wären.

Aufgrund eines entsprechenden Berichts der Arbeitsgruppe vor der Landes- synode hat diese dann zu entscheiden, ob es zu einer Verfassungsänderung kommen und auf welchem Verfahrensweg diese Änderung dann verfolgt werden soll.

Kein Einvernehmen konnte unter den Vorständen darüber erzielt werden, wer die Arbeitsgruppe leiten und moderieren soll. Hierüber wird weiter zu reden sein.

Vorausblick auf die Novembersynode

Die Vorstände waren sich darin einig, dass der Besuch des Niedersächsischen Ministerpräsidenten in den Synodalgruppen besonders angesprochen und der Vorschlag des Präsidiums zum Ablauf und zur inhaltlichen Gestaltung des Besuchs unterstützt werden sollte. Insbesondere sollte den Mitgliedern der Landessynode genügend Zeit zum Dialog mit dem Ministerpräsidenten gegeben werden.

Im Übrigen werden der Tätigkeitsbericht des LSA, die Wahlen zu den Obersynoden und die Beschlussfassungen zum Haushalt 2015/16 weitere Schwerpunkte der Novembersynode sein.

Doppelhaushalt 2015/16

Die Mitglieder beider Vorstände, die zugleich auch Mitglieder des Landessynodalausschusses und/oder Finanzausschusses sind, berichteten über die Beratungsergebnisse beider Ausschüsse mit dem Landeskirchenamt zum Doppelhaushalt. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass aus synodaler Sicht noch wesentliche Akzente gesetzt werden konnten, die von der Beratungsvorlage des Landeskirchenamts abwichen, aber vom Kolleg des Landeskirchenamts einvernehmlich mitgetragen werden.

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Foto: hsd

Weitere gemeinsame Treffen

Am Ende des Gesprächs wurden die beiden Gruppenvorsitzenden gebeten, das nächste gemeinsame Vorstandstreffen rechtzeitig abzusprechen.

Im Falle zentraler Beratungsgegenstände soll auch ein gemeinsames Treffen beider Synodalgruppen ermöglicht werden.

Rolf Bade

Vorsitzender der GOK-Synodalgruppe

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Rolf Bade
Tel.: 0511 832974

Stellvertr. Vorsitzende der GOK-Synodalgruppe

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Gunda Dröge
Tel.: 05931 20619

Stellvertr. Vorsitzender der GOK-Synodalgruppe

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Bernd Rossi
Tel.: 05068 7563027